Restrukturierung der Value Chain und Optimierung der Gesellschaftsstrukturen für einen börsennotierten Hersteller von Windkraftanlagen

Aufgabenstellung

Ein börsennotierter Hersteller von Windkraftanlagen bedurfte zur Ausrichtung eines globalisierten Produktionsnetzwerks einer Optimierung der Wertschöpfungskette. Besonders herausfordernd waren das hohe Risikoprofil bei weiteren Finanzierungsrunden am Kapitalmarkt und die Vermischung der Funktionen auf Holding- und operativer Ebene. Zudem bestanden im Heimmarkt unklare Schnittstellen zu den Produktionseinheiten.

Vorgehen im Projekt

Begonnen wurde mit einer steuerlichen, rechtlichen und organisatorischen Analyse der Abspaltungsstrategie. Anschließend erfolgte das Roadmapping der Umwandlungsreihenfolge für sechs europäische Betriebsstätten, Marktfunktionen im Heimatmarkt und der Rechtsformwandlung der Holdingstruktur. Nach der Ermittlung von Migrationsanforderungen und der Umsetzung der Zielstrukturen in SAP, erfolgte ein übergreifendes PMO inkl. Kollaborationen mit Steuerberatern, Anwaltskanzleien und Finanzverwaltungen in sechs europäischen Ländern.

Projektergebnis

Im Ergebnis erfolgte die Abspaltung von Betriebsstätten in sechs europäischen Ländern und des Deutschland-Geschäfts in eine eigene Gesellschaft inkl. der Aufsetzung eines eigenen Buchungskreises. Weiterhin erfolgte die Umwandlung der Kerngesellschaft von einer GmbH in eine SE & Co. KG und die Harmonisierung der Corporate Functions in eine Gesellschaft als Basis für eine kontinuierliche Effizienzsteigerung.

Wertbeitrag

Der Wertbeitrag lag beim Legen eines ersten Bausteins für einen grundlegenden Konzernumbau für ein globales Produktions- und Projektnetzwerk und der Ausrichtung der Wertschöpfungskette für Kostentransparenz und der Fokussierung auf die Kernkompetenzen.

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